Biografie Suchowo-Kobylin Alexander Wassiljewitsch

(1817 – 1903)

Suchowo-Kobylin Alexander Wassiljewitsch (1817 – 1903), Dramatiker, Prosaschriftsteller.
Geboren am 17. September (29 n. Chr.) In Moskau in einer alten Adelsfamilie. Erhielt eine gute Heimerziehung.
Mit 17 Jahren trat er in die Moskauer Universität an der Fakultät für Physik und Mathematik der Philosophischen Fakultät ein. In seinen Studentenjahren lernte er A. Herzen kennen und N. Ogarev, K. Aksakov, freundete sich mit ihnen an. Er liebte Theater. 1838 absolvierte er die Universität und setzte seine Ausbildung in Deutschland fort.
Vier Jahre lang studierte er Philosophie an den Universitäten Berlin und Heidelberg und interessierte sich besonders für die Philosophie Hegels.
1850 beginnt ein langer, siebenjähriger Prozess,

in dem Sukhovo-Kobylin zweimal inhaftiert wurde. Er wurde verdächtigt, seine Geliebte, die Französin Louise Simon-Demansch, ermordet zu haben. Die Untersuchung konnte seine Schuld nicht beweisen, aber der Mörder wurde nicht gefunden, der Fall wurde beendet, aber Gerüchte und Klatsch verfolgten den Verfasser sein Leben lang.
Nach all den Erfahrungen, die mit bürokratischer Willkür und dem gerichtlichen Prozess verbunden waren, wandte sich Sukhovo-Kobylin der literarischen Tätigkeit zu. 1852 – 54 wurde das erste Stück geschrieben – die Komödie „Die Hochzeit von Krechinsky“, deren Hauptthema die moralische Erniedrigung des Adels war, und der Name von Rasplyuev „… es wurde gemacht… mit dem gleichen Namen“.
In den Jahren 1856 – 61 arbeitete er an dem satirischen Drama „Delo“, in dem viele Details des Prozesses des Autors reproduziert wurden. Die Zensur ließ das nicht länger als 20 Jahre auf der Bühne spielen.
1869 beendete er das letzte Stück der Trilogie – „Der Tod von Tarelkin“, in dem das Objekt der satirischen Belichtung die Hauptunterstützung des Staates war – die Polizei. Dieses Stück ist seit mehr als 30 Jahren durch Zensur verboten.
Nach Abschluss dieser Arbeit griff Sukhovo-Kobylin die Philosophie auf:
Er übersetzte Hegel, schrieb seine eigene „Philosophie von Vsegomira“.
In den letzten Jahren schrieb er zwei satirische Broschüren, für die Bühne nicht beabsichtigt: „Quartett“ und „Feierliche Vereinbarung des Priesters mit der Welt…“.
Gestorben Sukhovo-Kobylin 11. März (24 N. p.) 1903 in Beaulieu (Frankreich).
Eine kurze Biografie aus dem Buch: Russische Schriftsteller und Dichter. Ein kurzes biographisches Wörterbuch. Moskau, 2000.


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