Biografie von James Boswell

James Boswell ist ein schottischer Autor, geboren in Edinburgh; Sohn des berühmten Richters.

Wegen der Beharrlichkeit seines Vaters studierte der junge Boswell widerstrebend Jura. 1766 erhielt er das Recht der Advokatenpraxis vor Gericht, er praktizierte sein ganzes Leben lang. Für die gesamte Biographie von James Boswell interessierte sich jedoch nur die literarische Karriere und seine Anerkennung unter den großen Menschen jener Zeit.

Boswell traf sich erstmals während einer Londonreise 1763 mit Samuel Johnson. Im selben Jahr reist er über den Kontinent, wo er Rousseau und Voltaire traf. James Boswell erhielt literarischen Ruhm dank der Arbeit „Die Geschichte von Korsika“, die auf seinem Besuch auf dieser Insel und einer Bekanntschaft mit dem korsischen Patrioten

Pasquale Paoli basiert. Boswell heiratete 1769 seine Cousine Margaret Montgomery.

Im Jahr 1773 wurde Boswell Mitglied des Johnson Club, zu dem Burke, Garrick, Reynolds, Goldsmith und andere herausragende Persönlichkeiten des 18. Jahrhunderts gehörten.

Später in diesem Jahr besuchten er und Johnson Schottland. Diesen Besuch beschrieb Boswell mit Samuel Johnson in der Arbeit „Tagebuch eines Reisenden zu den Hebriden“. 1936 wurde die Publikation des Manuskripts veröffentlicht. In der Arbeit nahm Boswell jede Minute Gespräche mit Johnson auf, aber nicht ohne ein kleines Gefühl der Verdammung.

Diese Arbeit war so geschickt, dass vielleicht Johnsons heute mehr durch seine Worte in der Arbeit als durch seine eigenen Werke erinnert wird.

Neugierige Kombinationen der verschiedenen Charakterzüge des Autors und sein Genie faszinierten spätere Kritiker, die bemerkten, dass die Biografie von James Boswell die größte in der westlichen Literatur ist.

Schlechtes Verhalten führte James am Ende seines Lebens zu Armut und Krankheit. Im 20. Jahrhundert wurden viele Manuskripte, Zeitschriften, Briefe und andere Papiere von James Boswell gefunden, die meisten von ihnen in Malachid Castle in Irland.

Ralph Aishma kaufte das erste gefundene Werk 1927 und verkaufte es, später wurde es an

die Yale University übertragen. Ihre Publikation der von Frederick Pottle herausgegebenen „Yale publications of private papers“ hat mehrere Auflagen erreicht.

Neuere Erkenntnisse, insbesondere mehrbändige Tagebücher, haben den literarischen Ruhm von James Boswell erhöht. Immer leuchtend und manchmal sogar faszinierend, stellen Tagebücher James Boswell im Alltag sehr detailliert dar. Sie sind in einem einfachen, dialogischen Stil geschrieben, der an den Stil vieler Autoren des 20. Jahrhunderts erinnert.


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