Biografie von Solschenizyn

Alexander Isaevich Solschenizyn ist ein berühmter sowjetischer Schriftsteller, Historiker, öffentliche und politische Figur, Mitglied der Russischen Akademie der Wissenschaften, Dissident. Nobelpreisträger, Autor des berühmten Manuskripts „Gulag Archipelago“.

Kindheit und Bildung

Alexander Isaevich Solschenizyn wurde am 11. Dezember 1918 in der Stadt Kislowodsk in der Familie eines Bauern und eines Kosaken geboren. Alexanders arme Familie zog 1924 nach Rostow am Don. Seit 1926 studierte der zukünftige Schriftsteller an einer örtlichen Schule. Zu dieser Zeit schafft er seine ersten Essays und Gedichte.

Im Jahr 1936 trat Solschenizyn in die Universität Rostov an der Fakultät für Physik und Mathematik ein, während er sich weiterhin literarisch betätigte.

Im Jahr 1941 absolvierte der Schriftsteller mit Auszeichnung die Universität Rostow. Im Jahr 1939 trat Solschenizyn in die Korrespondenzabteilung der Literaturabteilung des Moskauer Instituts für Philosophie, Literatur und Geschichte ein, aber wegen des Ausbruchs des Krieges konnte er es nicht beenden.

Zweiter Weltkrieg

Trotz der schlechten Gesundheit suchte Solschenizyn an die Front. Seit 1941 diente der Schriftsteller im 74. Transport – und Pferdebataillon. 1942 wurde Alexander Isajewitsch in die Militärschule Kostroma geschickt, wo er den Rang eines Leutnants erhielt. Seit 1943 dient Solschenizyn als Kommandeur der Schallaufklärungsbatterie. Für militärische Dienste erhielt Alexander Isaevich zwei Ehrenbefehle, erhielt den Rang eines Oberleutnants und dann Kapitän. Während dieser Zeit hörte Solschenizyn nicht auf zu schreiben, führte ein Tagebuch.

Schlussfolgerung und Referenz

Alexander Isaevich kritisierte Stalins Politik, verurteilte in seinen Briefen an einen Freund Vitkevich die verzerrte Interpretation des Leninismus. Im Jahr 1945 wurde der Schriftsteller verhaftet und zu 8 Jahren in Lagern und einem ewigen Exil verurteilt. Im Winter 1952 entdeckte Alexander Solschenizyn, dessen Biografie schon ziemlich unbehaglich war, Krebs.

Im Jahr 1953 wurde der Schriftsteller

ins Exil in die Kasachische SSR geschickt. Dort unterrichtete er in der Schule, wurde im „Krebskorps“ in Taschkent behandelt. Im Jahr 1956, als der Verweis auf Artikel 58 aufgelöst wurde, kehrte der Schriftsteller nach Russland zurück.

Jahre der Gefangenschaft spiegeln sich in der literarischen Arbeit Solschenizyns wider: in den Werken „Liebe die Revolution“, „Im ersten Kreis“, „Ein Tag im Leben von Iwan Denissowitsch“, „Kenne die Wahrheit der Tanks“ und andere.

Konflikte mit den Behörden

In Ryazan angesiedelt, arbeitet der Schriftsteller als Lehrer an einer örtlichen Schule und schreibt weiter. Im Jahr 1965 nahm der KGB das Archiv von Solschenizyn gefangen, ihm wurde verboten, seine Werke zu veröffentlichen. Im Jahr 1967 schrieb Alexander Isaevich einen offenen Brief an den Kongress der sowjetischen Schriftsteller, nach dem die Behörden ihn als ernsthaften Gegner wahrnehmen.

Im Jahr 1968 schloss Solschenizyn die Arbeit am „Gulag-Archipel“ im Ausland, „Im Ersten Kreis“ und „Krebskorps“ ab. 1969 wurde Alexander Isaevich aus dem Schriftstellerverband ausgeschlossen. Nach der Veröffentlichung des ersten Bandes des „Gulag-Archipels“ 1974 wurde Solschenizyn verhaftet und nach Deutschland deportiert.

Leben im Ausland. Die letzten Jahre

In den Jahren 1975 – 1994 besuchte der Autor Deutschland, die Schweiz, die USA, Kanada, Frankreich, Großbritannien und Spanien. 1989 wurde das „Gulag Archipelago“ erstmals in Russland in der Zeitschrift „Novyi mir“ veröffentlicht, und bald wird die Zeitschrift „Matrenin Dvor“ in der Zeitschrift veröffentlicht.

1994 kehrte Alexander Isajewitsch nach Russland zurück. Der Schriftsteller fährt fort, sich aktiv in literarischer Tätigkeit zu engagieren. 2006 – 2007 erscheinen die ersten Bücher der 30 Bände umfassenden Werke von Solschenizyn.

Das Datum, an dem das schwierige Schicksal des großen Schriftstellers verkürzt wurde, war am 3. August 2008. Solschenizyn starb in seinem Haus in Troitsa-Lykov an Herzversagen. Der Schriftsteller wurde in der Nekropole des Donskoy-Klosters begraben.

Interessante Fakten
    Alexander Isaevich war zweimal verheiratet – mit Natalia Reshetovskaya und Natalia Svetlova. Aus der zweiten Ehe des Schriftstellers drei talentierte Söhne – Ermolai, Ignat und Stepan Solschenizyn. In der kurzen Biografie von Solschenizyn kann man nicht umhin zu erwähnen, dass er mehr als zwanzig Ehrenpreise erhielt, darunter den Nobelpreis für die Arbeit „The Gulag Archipelago“. Literaturkritiker werden oft Solschenizyn Dostojewskij oder Tolstoi unserer Zeit genannt. Am Grab des Schriftstellers befindet sich ein Steinkreuz, das vom Bildhauer D. M. Shakhovskiy geschaffen wurde.

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