Die ersten türkischen Staaten

Mit einem anderen Nachbarn, der Türkei, war das historische Schicksal der Ukraine im Mittelalter eng verbunden.

Um das Jahr 1000 fegten die Nomadenstämme der Seldschuken aus der kasachischen Tiefebene über Europa hinweg. Sie eroberten Zentralasien, Persien, Syrien und den Irak und bald auch Armenien und Byzanz. Im Jahre 1071 erlitten die Byzantiner in der Nähe der Festung Manzikert eine vernichtende Niederlage. Der byzantinische Kaiser wurde gefangen genommen. Die Türken freuten sich, weil sie auf ein kolossales Lösegeld gehofft hatten. Aber der byzantinische Thron besetzte schnell einen anderen Kaiser. Enttäuschte Seldschuken griffen das byzantinische Kleinasien an und sahen schon bald fleischfressend auf das uneinnehmbare Konstantinopel. Sie nannten ihre Besitztümer in Kleinasien, Historiker das Seldschuken-Sultanat. Der Sultan erklärte sich selbst zum „Herrscher der Welt“.

In Kleinasien, Hindernisse, die sich allmählich mit der lokalen Bevölkerung in einem einzigen türkischen Volk verschmolzen gebracht Ruin und Tyrannei. Es begann ein kultureller Niedergang, weil die unterdrückten Menschen Interesse an Religion und Wissenschaft verloren – an alles.


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