Die Komposition des Gemäldes von Van Gogh „Sonnenblumen“

Vincent Van Gogh (1853-1890) – ein herausragender holländischer Postimpressionist.

Sonnenblumen hatten eine besondere Bedeutung für den Meister. Er schrieb zwei Gemäldeserien: den Pariser (1887, zwei Gemälde mit liegenden Blumen) und den Arles (1888, vier Werke mit Blumen im Dekanter). Dann machte der Maler mehrere Versionen dieser Werke. Sie alle führen immer noch zu Diskussionen in den Kreisen der Kunstkritiker und sind zu einer Art „Marke“ geworden. „Sonnenblumen“ von Van Gogh haben in seiner Arbeit die gleiche Bedeutung wie „La Gioconda“ für Leonardo, „Sixtinische Madonna“ für Raphael, „Schwarzes Quadrat“ für Malewitsch. Diese Bilder sind gewissermaßen „Synonyme“ für Künstler.

Der Arles-Zyklus, zu dem auch das Londoner Gemälde gehört, sollte das Zimmer des Freundes des Malers Paul Gauguin im sogenannten Gelben Haus in Arles im Süden Frankreichs schmücken, das Van Gogh gemietet hatte. Beide Künstler arbeiteten dort im Oktober-Dezember 1888 zusammen.

In der Arbeit an den Zyklen wandte van Gogh eine besondere Technik des Schreibens an – Impasto. Seine Essenz ist, dass die Farben sehr dicht aufgetragen werden und nicht nur traditionelle Pinsel sondern auch ein Messer verwendet werden. Dies erzeugte eine spezielle raue Oberfläche, ein Reliefmuster.

„Sonnenblumen“ mehr als einmal kopiert (gefälscht), oft in technischer Hinsicht ausgezeichnet, aber nie – in der „persönlichen“.


Die Komposition des Gemäldes von Van Gogh „Sonnenblumen“