Zusammenfassung „Weiße Gans“

Wenn die militärischen Reihen den Vögeln zugeteilt worden wären, hätte diese Gans dem Admiral gegeben werden müssen. Alles, was er hatte, war ein Admiral: eine Haltung, ein Gang und ein Ton, als er mit anderen Dorfgänsen sprach.
Er ging wichtig und dachte über jeden Schritt nach.
Als die Gans auf den Untiefen zu ihrer vollen Höhe aufstieg und ihre elastischen, anderthalb Meter langen Flügel schwenkte, raschelte und rasselte ein Kräuseln des Schilfrohrs.
In diesem Frühjahr packte ich, sobald die Landstraßen geräumt waren, mein Fahrrad und begann die Angelsaison zu öffnen. Als ich das Dorf entlang fuhr, beugte sich die Weiße Gans, die mich bemerkt hatte, in den Nacken und bewegte sich mit einem bedrohlichen Zischen vorwärts. Ich schaffte es gerade noch,

mein Fahrrad abzureißen.
„Es gibt einen Hund!“ sagte der Dorfjunge, der gekommen war. „Andere Gänse sind wie Gänse, aber das hier.“ Niemand gibt einen Pass. Er hat jetzt Gusiata, und er spricht heftig.
„Und wo ist ihre Mutter?“ Ich fragte.
„Der Ganswagen ist umgezogen.“ Die Gans zischte weiter.
„Du bist ein frivoler Vogel!“ Und Vater! Nichts zu sagen, eine Generation zu erziehen.
Mit der Gans streitend, merkte ich nicht, wie die Wolke hinter dem Wald kroch. Es wuchs, erhob sich eine grau-graue schwere Wand, ohne Lumen, ohne einen Riss, und verschlang langsam und unweigerlich das Blau des Himmels.
Die Gänse hörten auf, das Gras zu pflücken, hoben die Köpfe.
Ich schaffte es gerade noch, meinen Umhang anzuziehen, als eine Wolke durchbrach und mich mit einer kalten schrägen Dusche traf. Gänse breiteten ihre Flügel aus und fielen ins Gras. Unter ihnen versteckte sich.
Plötzlich schlug auf der Spitze der Mütze etwas auf, und zu meinen Füßen rollte eine weiße Erbse herab.
Ich schaute unter meinem Umhang hervor. Graue Härchenhaare zogen über die Wiese.
Die weiße Gans saß mit ausgestrecktem Hals. Der Hagel traf ihn am Kopf, die Gans zuckte und schloss die Augen. Als ein besonders großer Hagelkorn den
Scheitel traf, beugte er sich vor und schüttelte den Kopf.
Die Wolke wütete mit zunehmender Stärke. Es schien, dass sie sich wie ein Sack von Rand zu Rand ausgebreitet hatte. Auf dem Weg in einen unkontrollierbaren Tanz sprang, hüpfte, mit weißen eisigen Erbsen konfrontiert.
Die Gänse konnten es nicht ertragen und liefen. Hier und dort, im mit Hagel vermischten Gras, blitzten die zerzausten Köpfe der Gänse, ihr klagendes Quietschen war zu hören. Manchmal hörte das Quietschen plötzlich auf, und der gelbe „Löwenzahn“, durch den Hagel herausgeschnitten, sank ins Gras.
Und die Gänse flohen alle, hockten sich zu Boden, fielen schwer von der Klippe ins Wasser und hämmerten unter den Büschen der Höhle hindurch. Nach ihnen fielen kleine Steine ​​in die Flusskinder – die wenigen, die es erreichten.
Zu meinen Füßen befanden sich nicht mehr runde Erbsen, sondern Stücke von hastig gerolltem Eis, die mich auf dem Rücken schmerzhaft verletzten.
Die Wolke schwappte so plötzlich dahin wie sie lief. Die von der Sonne erwärmte Wiese wurde wieder grün. In dem gefallenen nassen Gras, wie in Netzwerken, verhedderten sich die herausgeschnittenen Gänseküken. Sie starben fast alles und erreichten nicht das Wasser.
In der Mitte der Wiese schmolz ein weißer Hügel nicht. Ich ging näher. Es war die Weiße Gans. Er lag, breitete seine mächtigen Flügel aus und streckte den Hals über das Gras. Ein Tropfen Blut floss aus dem kleinen Nasenloch.
Alle zwölf flauschigen „Löwenzähne“, ganz und unversehrt, drängten und würgten sich gegenseitig.


Zusammenfassung „Weiße Gans“