Er studierte sieben Jahre lang an der Akademie der Bildenden Künste. Alle seine studentischen Arbeiten zeigen, dass die Jahre für den Künstler nicht umsonst vergangen sind. Neben der Erschaffung der Geschichten des Alten Testaments zeichnete er sich als Porträtist aus.
Besonders gut waren seine Arbeiten zu mythologischen Themen. Die wunderschöne Programmarbeit von Gay Achilles trauert um Petrokla (1855), geschrieben nach Homers Gedicht „Ilias“.
Die zweite erfolgreiche Arbeit des beginnenden Künstlers war „Die endorianische Zauberin verursacht den Schatten Samuels“ (1856), in deren Text Ge viele von Briullows kompositorischen und koloristischen Techniken verwendete.
Am Vorabend einer entscheidenden Schlacht mit den Philistern, von Gott verlassen
Dieser tragische Moment spiegelt sich sehr deutlich im Bild des jungen Malers wider. Die Handlung
Ein kurzer biblischer Bericht über die endorianische Zauberin hat die Gemüter von Juden und Christen lange Zeit getragen, was zu zahlreichen theologischen Kontroversen und Interpretationen im Zusammenhang mit dem Thema der Existenz der Seele nach dem Tod führte. Ein getrenntes Thema der verbalen Kämpfe warf die Frage auf, wer wirklich auf dem Anruf der Hexe erschien: tatsächlich war der Geist des Propheten Samuel, irgendein Dämon oder die ganze Magie eine bloße Quacksalberei. Die Befürworter des Glaubens an die Realität der Hexerei betrachteten dieses Gleichnis als einen biblischen Beweis ihrer Meinung.
Bunt und figürlich auf die Leinwand übertragen, brachte die Geschichte des Alten Testaments dem Künstler eine große Goldmedaille und gab ihm die Möglichkeit, eine Rentnerreise nach Italien anzutreten.