Reflexion in Dantes Gedicht „Die Göttliche Komödie“ einer neuen humanistischen Sicht des Menschen und seiner Werte

Der Höhepunkt von Dantes Kreativität ist die „Göttliche Komödie“. Das Gedicht ist geschrieben als die Wanderungen eines Dichters im Jenseits. Dantes Führer auf dieser Reise ist der Dichter, der Autor der Aeneis, Virgil. In der Arbeit ist es ein Symbol des Geistes, der die Menschen zum irdischen Glück führt. Virgil erklärt alles, was der Autor sieht. Dante steigt mit ihm in die Hölle hinab, steigt dann zum Berg des Fegefeuers auf, wird von seinen Sünden gereinigt und steigt ins Paradies auf.

„Göttliche Komödie“ besteht aus drei Teilen – „Hölle“, „Fegefeuer“ und „Paradies“. Es ist als Abenteuerroman aufgebaut, dessen Handlung in unbekannten Ländern stattfindet. Der Autor beschreibt mit Genauigkeit alle Details

und Details des Pfades. Die Abfahrten, Felsen, Treppen, Wege und Durchgänge sind sehr real, so dass der Leser keine Zweifel an der Realität des Geschehens hat.

… Und hier am Fuße eines steilen Abhangs,
Agiler und sich windender Luchs,
Alles in hellen Flecken mit buntem Muster.

Gemeinsam mit dem Autor des Gedichts passieren wir eine enge und fiese Hölle. Hier herrscht Hass, Kummer, Entrüstung, Ausdauer in der Sünde: „Seufzer, Klage und wahnsinniger Schrei.“

Ein starker Eindruck auf den Autor wird durch die Wörter gebildet, die über dem Eingang zur Hölle eingeschrieben sind: „… Posteingang, lassen Sie die Hoffnungen.“

Einmal in der Hölle, stellt Dante eine Frage darüber, ob jemand von der Hölle ins Paradies gekommen ist. Vergil antwortet, dass nach dem Tod und der Auferstehung Christi von Ada ins Paradies, Abel, Noah, Mose, David, Abraham, Jakob, seine Kinder weggenommen wurden:

… Es wurden keine anderen vor ihnen gerettet,
und dies waren die ersten gesegneten.

Virgil hält den Autor durch neun Höllenkreise. Dann kommt Dante ins Fegefeuer, „wo die Seelen sich reinigen und zum ewigen Aufstieg zum Sein gelangen“. Das Fegefeuer zeigt das Bild in Form eines Berges.

Der Autor zeigt, dass die Liebe

die Ursache aller menschlichen Angelegenheiten ist, sowohl des Guten als auch des Bösen, je nachdem, ob es eine gute Liebe ist oder nicht. In den Kreisen des Fegefeuers werden die Seelen der Menschen von den Sünden gereinigt: im ersten – vom Stolz, im zweiten – vom Neid, im dritten – von der Verzagtheit, im vierten – vom Zorn. Virgil erläutert die Lehre von der Liebe als Quelle allen Guten und Bösen und erklärt die Abstufung der Kreise des Fegefeuers.

Nachdem er von seinen Sünden gereinigt wurde, steigt Dante ins Paradies auf, begleitet von seiner geliebten Frau Beatrice, die den göttlichen Geist symbolisiert.

Wundersam und geheimnisvoll ist das Layout des Paradieses. So wie es in der Hölle neun „diabolische“ Kreise gibt, gibt es im Paradies neun „engelhafte“ Kreise. Freude, Verzückung, Liebe – das alles spürte der Autor im Paradies. Hier hörte er Lobgesänge an den Vater, den Sohn und den Heiligen Geist.

Nur im Paradies hat der Autor verstanden, dass der päpstliche Thron nicht den Lehren Christi folgt. Er nennt den Vatikan einen Friedhof wahrer Christen, die durch die päpstlichen Prälaten starben. Dante erkannte die Liebe Christi, wie wertvoll für Gott die Seele des Menschen, zugleich erkannte er, dass im Licht Christi der Geist des Menschen so wird, dass er nur nach Ihm strebt, nicht zu irdischen Taten zurückkehrt.

Liebe – nur sie „bewegt die Sonne und die Sterne“ – das ist das Ergebnis der „Göttlichen Komödie“.

„Göttliche Komödie“ Dante ist mit der Wirklichkeit verbunden, reflektiert seine Zeit, erschafft das Bild von Zeitgenossen. Der große Dichter wendet die Prüfung über die dunklen Kräfte des Mittelalters an, prangert und bestraft Laster, verherrlicht die Liebe, glorifiziert Tätigkeit, Taten. Dante versucht, den Weg der politischen und moralischen Erneuerung zu zeigen, indem er einen großen Teil der neuen Weltsicht antizipiert, die während der Renaissance bekräftigt wurde.


Reflexion in Dantes Gedicht „Die Göttliche Komödie“ einer neuen humanistischen Sicht des Menschen und seiner Werte