Ich möchte es dir sagen

Ich träumte immer davon, einen Hund zu haben, und blickte neidisch auf die Jungs aus unserem Hof, die mit ihren vierbeinigen Haustieren spazieren gingen. Ich habe meine Eltern wiederholt gebeten, einen Hund zu kaufen, aber meine Mutter hat erklärt, dass unsere Wohnung sehr klein ist, um ein solches Tier zu halten. “Genug von uns und den Fischen, zumal sich außer mir niemand in unserer Familie um sie kümmert”, sagte Mama.

Und doch erschien der Hund in unserer Wohnung für eine Weile. Es war ein Hund, ein großer kurzhaariger Hund mit grauem Anzug. Sie war sehr gebildet. Aber über alles in Ordnung.

Nachbarn auf dem Treppenabsatz machten Urlaub. Da ich wusste, dass ich wirklich einen Hund haben wollte, baten sie meine Eltern, den Hund eine Weile zu nehmen, bis

sie zurückkommen. Doch meine Eltern lehnten das höflich ab. Der Hund namens Hamlet erklärte sich bereit, die Familie nach unten zu bringen. Dort lebte auch ein Junge, mein Alter, Stepka.

Einige Zeit verging nach der Abreise der Besitzer des Hundes, und ich bemerkte, daß Hamlet oft allein auf dem Hofe blieb und dann fast wie ein gewöhnlicher Mischling bittend den Passanten mit hungrigen Augen zusieht. Ich habe Hamlet mehrmals gefüttert. Bald bemerkte jeder, dass der Hund nur für die Nacht in die Wohnung gebracht wurde. Der Hund stieß aus, sein Blick war nicht gepflegt.

Eines Tages kamen meine Eltern und ich abends nach Hause und sahen Hamlet vor der verschlossenen Tür seiner vorübergehenden Gäste stehen. Papa sagte mitfühlend: “Was, mein Lieber, erlauben sie nicht?” Es schien mir, dass in Hamlets Augen Tränen waren…

Die letzten Tage vor der Ankunft der Besitzer, der Hund namens Hamlet lebte bei uns. Eltern Styopka widersprach nicht. Und als unsere Nachbarn aus dem Urlaub zurückkamen, dankten sie uns für die lange Teilnahme am Schicksal des Hundes.

Jetzt lebt Hamlet in der gewohnten Umgebung, aber manchmal darf ich ihn in meine Wohnung mitnehmen oder mit ihm spazieren gehen.


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