Komposition auf dem Gemälde von Repin „Abramtsevo: Sommerlandschaft“

Auf dieser Leinwand verbinden sich Mensch und Natur. Solche Kreationen sind höchst wertvoll. Abramtsevo porträtierte viele Künstler, aber nur Repin ist so berührend und wirklich lyrisch.

Wir sehen den Park an einem der Sommertage. Es gibt viele alte Bäume, die im Hintergrund in das Dickicht übergehen. Das schattige Dickicht ist so dick, dass es absolut wild erscheint.

Im Vordergrund sehen wir die Brücke. Es ist klein und schon alt genug, ein Brett ist nicht einmal genug. Darauf steht eine Frau in einem weißen langen Kleid. Wer ist sie? Das ist die Frau des Künstlers. Sie geht spazieren und genießt die Schönheit dieser unberührten Natur.

Einerseits mag es scheinen, dass dieses Bild düster ist. Repin verwendete zu viele dunkle Farben. Aber der Betrachter hat kein deprimierendes Gefühl. Dieses Bild wird von innen beleuchtet. Die weibliche Figur wird von den Sonnenstrahlen erhellt, die durch die Bäume ziehen. Weit hinter den dichten Ästen leuchtet der Sommertag.

Es ist hier, in dieser Ecke der natürlichen unberührten Natur, dass eine Person Stille genießen kann, reflektiert und allein mit seinen Gedanken ist. Wie oft vermissen wir das im Leben.

Die Erstellung von Repin ist ungewöhnlich fett. Das ganze Grün ist dreidimensional, jedes Brett der Brücke ist greifbar. Der Künstler verordnete alle Falten des Kleides. Es ist keine homogene weiße Farbe, sondern dank der Sonnenstrahlen eher golden. Wir sehen das Gesicht der Frau nicht, aber sie fühlt sich jung und voller Leben. Sie kam hierher, um über das Leben nachzudenken und ihre Einheit mit der Natur zu spüren. Repin schaffte es, ihre Gnade zu vermitteln, unter den Falten eines langen Kleides wurden anmutige Kurven ihrer Figur gefühlt. Es harmoniert vollkommen mit der abgebildeten Natur und verschmelzt absolut mit ihr. Es ist unmöglich, eins von anderen zu trennen. Dieses grandiose Einzelstück, das die intimsten Gedanken des Malers vermittelt.


Komposition auf dem Gemälde von Repin „Abramtsevo: Sommerlandschaft“