Die Komposition des Gemäldes von Van Gogh „Sternennacht“

In diesem berühmten Gemälde werden die große Kraft des Künstlers, seine besondere Wahrnehmung der umgebenden Welt und die einzigartige individuelle Schreibweise gezeigt.

Kein Künstler hat den Nachthimmel mit solcher Begeisterung und Beklemmung vor der Unbegreiflichkeit des Universums gemalt. Der Himmel, die Sterne, der Mond bewegen sich in einem gewissen hügeligen Rhythmus. Zuallererst vermittelt die Leinwand die unwirklichen Gefühle und Emotionen, die den Künstler überfluten, sie ist nicht spontan geschrieben, obwohl sorgfältig arrangiert. Die darauf abgebildeten Bäume schmücken die Sternentfernung und balancieren die Komposition aus.

Diese riesigen Sterne, umgeben von Lichtflimmern, erzeugen ein Gefühl von Bewegung in den bodenlosen Tiefen des Kosmos. In der

rechten Bildhälfte pulsiert eine Mondsichel. Es strahlt so viel Licht aus, dass es einer kleinen Sonne ähnelt. Die Flammenzungen werden von Zypressen in den Himmel gezogen. Die dunkle Farbe landet sie etwas, so dass das Gefühl der Bewegung der Sterne das Bild selbst nicht überlädt. Spiralförmige Lichtwellen ziehen durch den Himmel und erzeugen ein einzigartiges Bild der Galaxis.

Vincent schreibt seine „Sternennacht“ mit leuchtend gelben, grünen und blauen Farben. Es fängt die blassen Farben ein, die sich in der Dunkelheit der Nacht entfalten und sich miteinander vermischen: der blaugrüne Himmel, die azurblaue Oberfläche des Flusses, die dunkelpurpurnen Strände. Die Nachtstadt im Licht der goldenen Strahlen wirft einen bronzefarbenen und grünlichen Schatten. Am blauen Himmel flackert der Big Dipper. Die zarte Blässe der grünen und gelben Farben kontrastiert gut mit dem Licht der Nachtlichter.

„Starry Night“ wurde im Herbst 1889 geschrieben, als der Künstler bereits schwer krank war und sich in einem französischen Krankenhaus befand. Um seine Geschichte noch vollständiger und vollständiger zu machen, geht er nachts auf die Straße hinaus und zeichnet einen märchenhaften Sternenhimmel. Aber aus irgendeinem Grund ähnelt sein Himmel einem gewaltigen Zyklon, der den Meister in einen bodenlosen Abgrund zieht, und die großen Sterne verwandeln sich in brennende, helle Punkte in den Augen…

Natürlich können wir diese Leinwand als Manifestation von Halluzinationen eines kranken Künstlers wahrnehmen. Schließlich können wir die Welt nicht verstehen, in der große Genies leben.


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Die Komposition des Gemäldes von Van Gogh „Sternennacht“