Kultur des mittelalterlichen Indien

Im mittelalterlichen Indien entwickelten sich die Naturwissenschaften, insbesondere Mathematik, Astronomie, Medizin. Die Indianer sind die Schöpfer der „arabischen Ziffern“, die jetzt alle Mathematiker benutzen. Unsere Schularithmetik ist ebenfalls indischen Ursprungs. Langjährige indische Heilmethoden mit Heilkräutern werden von modernen Medizinern untersucht.

Sanskrit-sprechende Literatur entwickelt. Lyrische Werke und Stücke des großen Kalidasa werden in viele moderne Sprachen übersetzt. Mit der Ankunft der Muslime im Land erschien auch persischsprachige Literatur.

Indische Baumeister, die in den Fels gehauen oder aus den majestätischen, mit Reliefs, Skulpturen und Gemälden geschmückten majestätischen Tempeln errichtet wurden. Wunderschöne muslimische Tempel sind im Delhi Sultanat gewachsen. Aber das Verbot des Islam, Menschen und Tiere darzustellen, verarmte indische Kunst.

Inder liebten Musik und Tanz. Sie tanzten nicht nur – sie erzählten der Sprache des Tanzes von Liebe, Göttern und Helden. In ihren Tänzen hat jede Bewegung des Körpers, jede Geste eine tiefe Bedeutung. Das Handwerk eines Tänzers oder einer Tänzerin hat Jahre gedauert.

Die Indianer spielten auch Spiele und Unterhaltungen. Sie erfanden Schach, waren süchtig nach Würfeln. Wir würdigten Sportspiele, vor allem – Polo.

Sanskrit ist die literarische Sprache des alten und mittelalterlichen Indiens.


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