Misch – und Laubwälder in Eurasien

Die Zone der Mischwälder bildet kein kontinuierliches Band. Es liegt nur im Westen und Osten des Festlandes. Mischwälder sind im Norden der Ukraine verbreitet. Hier wachsen Nadel – und Laubbaumarten auf Sododischböden. Von Nadel – und Fichtenholz, von Laubbäumen – Eiche, Linde, Ahorn dominieren. In den Mischwäldern des Fernen Ostens wachsen Sibirische Fichte, Koreanische Zeder. Weite Wälder wachsen südlich von Mischwäldern auf braunen und grauen Waldböden. Böden unter ihnen sind fruchtbarer als Böden der Taiga. Hier wachsen vor allem wärmeliebende und feuchtigkeitsliebende Bäume: Buche, Eiche, Hainbuche, Linde, Ahorn.

Die Fauna der Misch – und Laubwälder ist reichhaltiger als in der Taiga. Hier leben viele große und kleine Säugetiere: Wildschweine, Rehe, Rotwild, Wildkatzen. Das größte Tier der Naturzone ist der Bison – das seltenste Säugetier, das im Internationalen Roten Buch verzeichnet ist. In den Wäldern gibt es viele Vögel: eine wilde Taube, ein weißer Storch, Eulen.

Misch – und Laubwälder sind viel größer als die Taiga, verändert durch die wirtschaftliche Tätigkeit des Menschen. Seit Jahrhunderten haben sie nicht nur aktiv Holz geerntet, sondern auch Land für die Landwirtschaft und den Städtebau freigesetzt. Wälder sind hauptsächlich in Naturschutzgebieten und Nationalparks erhalten geblieben.


Misch – und Laubwälder in Eurasien