Jagd auf einen Bären

Ein Yay summt über den Krüppel. Der Schnee ist überall verstreut, und das Licht von ihm schneidet ihm schmerzhaft in die Augen. Plötzlich knurrte es in dem verkrüppelten Holz, die Knoten knackten. Dann tauchte irgendwo etwas Zottiges auf, dann ertönte ein Schuss. Ich platzte nach dem Bären heraus, und wieder das gleiche Gebrüll, begleitet von wütendem Bellen, regte die morgendliche Stille an.

Ich sah eine Bestie, die kaum von uns entkam und tief in den Schnee sank. Der langhaarige Hund jagte, raste um ihn herum und rannte den Nast entlang, wie auf einer glatten Straße.

Der Bär ist gegangen. Die Gefahr vergessend, eilte der Jäger zu ihm herüber und warf dann aus nächster Nähe ein Gewehr auf ihn. Der Bär erstarrte für einen Moment, dann drehte er sich um, räkelte

sich mit Fell, sah sich wild um und brüllte Savelia an.

Hunter Savely sprang schnell von den Skiern und hielt den Speer fest. Der Bär näherte sich. Von seinem schrecklichen Gebrüll erschütterte der Wald. Hinter der Bestie streckte sich ein blutiger Pfad entlang der schneeweißen Deckung des Waldes.

Der Bär war wütend. Er stand auf, und seine riesigen Vorderbeine streckten sich nach dem Jäger aus.

Ein bösartiges, heftiges Gebrüll rollte durch den Wald und hallte von einem brüllenden Echo wider. Der Bär zog sich nicht zurück, aber alles näherte sich auf seinen Hinterbeinen. Der Jäger stand fest auf den Füßen und wartete auf den besten Moment, um zuzuschlagen. Die Bestie und der Jäger waren überraschend ähnlich, bereit für eine tödliche Schlacht.

Der Jäger pflanzte eine gehörnte Rute in den Bauch des Bären, aber er brach seinen Stock mit seiner Pfote und griff seinen Feind an. Nachdem er ihn mit seinem schweren Körper gedrückt hatte, begann der Bär seine Beute rücksichtslos mit Klauen und Zähnen zu zerreißen.

Das Bellen bellte vor Wut auf den Bären und versuchte den Besitzer zu beschützen. Ein fantastischer Winterwald voller Schreie, Brüllen und Bellen.

Ich versuchte Savelia zu retten und schoss einen Bären in den Kopf. Als der Rauch sich verzogen hatte, war

die Bestie bereits tot. Saveliy lag auf dem Schnee, kauerte sich gegen den Rücken des Bären und war nicht wiederzuerkennen. Er war im Delirium und murmelte etwas Unzusammenhängendes… Pyzh heulte und leckte sich Gesicht und Hände. Der Hund wollte nicht glauben, dass Saveliy niemals ins Leben zurückkehren würde.

Die Sonne schien, der Frost funkelte, der Wald war immer noch angezogen und schön. Die Natur in der festlichen Kleidung blieb gleichgültig gegenüber dem, was hier geschehen war. Nur Pyzh heulte laut auf und trauerte um den alten Meister.


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