Zusammenfassung von „Svetlana“ Zhukovsky

Am Abend des Dreikönigsfestes vermuteten die Mädchen: Sie zogen ihren Pantoffel aus und warfen ihn ans Tor. Also versuchten sie ihr Schicksal herauszufinden, den Verlobten zu erraten. Und nur Svetlana unter den fröhlichen Mädchen ist traurig und still, nur sie rät nicht und singt nicht. Liebling ist weit gegangen, ein Jahr von ihm gibt es keine Nachrichten. Svetlana leidet unter Trennung.

Weiße Tischdecke auf dem Tisch im Licht, auf ihr – zwei Instrumente und ein Spiegel mit einer Kerze. Um Mitternacht wird Svetlana ihr Schicksal, ihren Geliebten, im Spiegel sehen. Sobbingly setzt sie sich zum Spiegel, aber darin nur Finsternis, und nur das Zittern der Kerze auf dem Tisch. Genau um Mitternacht unterscheidet Svetlana ehrfürchtig zwischen Schritten. Er sieht schüchtern

in den Spiegel, es scheint ihr, dass jemand direkt hinter ihr flüstert, dass sie sie liebt. Er sieht sich um – dort streckt der Niedliche seine Hände aus und ruft sie mit ihm: Der Priester wartet bereits in der Kirche, und der Chor singt ein Hochzeitslied.

Vor dem Tor sitzen sie im Schlitten und lassen die Pferde galoppieren.

Sie passieren die Nachtsteppe, wo nur ein trüber Mond den Weg beleuchtet. Svetlanas Geliebte ist plötzlich still und wird stumpf und bleich. In Richtung des Tempels kann man durch seine offenen Türen sehen, wie der Begräbnisdienst des Verstorbenen in einem schwarzen Sarg liegt. Svetlana ist ehrfürchtig, und ihr Verlobter ist immer noch still, entmutigt, immer noch blass. Der Schneesturm steigt. Über den Schlitten krächzt und krächzt ein schwarzer Rabe vor Traurigkeit. Es erscheint eine verschneite Hütte, die Pferde, die zu ihr geflogen sind, verschwinden plötzlich, auch der Bräutigam verschwindet.

Svetlana ist allein gelassen. Sie betritt die Hütte und sieht darin einen Tisch, der mit einem weißen Tischtuch und einem Sarg bedeckt ist. Als Svetlana das Bild des Erlösers sieht, fällt er vor ihm auf die Knie und betet. Dann setzt er sich unter die Ikonen in der Ecke und hält das Kreuz in der Hand.

Der Schneesturm lässt nach, die Kerze am Sarg blinkt. Um die Stille

herum. Dann sinkt eine weiße Taube auf Svetlanas Brust und umarmt sie mit Flügeln. Und wieder war es still. Aber Svetlana scheint, dass sich der Verstorbene bewegt hat. So ist es – der Schleier ist vom Sarg gefallen, und ein Stöhnen ist aus dem Mund des Toten zu hören. Ein bisschen mehr – und seine steifen Hände brechen auf, und er selbst wird sich aus seinem Sarg erheben. Dann sprang die weiße Taube auf und setzte sich auf den Toten. Der Kraft beraubt, biss der Tote die Zähne zusammen, wurde wieder tödlich blass und erstarrte, ohne sich zu bewegen.

Svetlana sieht, dass der Tote ihr lieber Freund ist, und dann erwacht sie. Sie erwacht in ihrem eigenen privaten Raum – sie ist während der Weissagung eingeschlafen. Vor dem Fenster ist schon Morgendämmerung, singt, trifft einen neuen Tag, Schwanz. Aber das Gewicht auf Svetlanas Seele bleibt vielleicht, sie sah einen prophetischen Traum. Sie schaut auf die Straße, in der Hoffnung, die Melancholie loszuwerden, und sieht einen Schlitten, der zum Haus eilt. Von ihnen kommt ein stattlicher Gast – das ist die Braut von Svetlana.

Ein dunkler Traum wurde zerstreut – die Geliebte ist gekommen, damit die Braut sie unter die Krone führt.

Das Ergebnis der Ballade ist dies: Glaube an Gott und an dein Schicksal, und jedes Unglück wird für dich nur ein schrecklicher Traum sein. Ich kenne diese schrecklichen Träume nicht, Svetlana!


Zusammenfassung von „Svetlana“ Zhukovsky