Alltag im Moskauer Staat. Beschreibung des Hauses, Kleidung, Schuhe, Essen

Prinzen und Bojaren lebten in Villen, Stadtbewohnern – in Häusern aus Holzstämmen. Die Armen drängten sich in Hütten ohne Fenster.

Im Haus war sicherlich ein massiver Ofen, oft bemalt. Sie backte Brot und kochte Essen. Glasfenster erschienen zuerst im XIV-XV Jahrhundert. in Moskau und Nowgorod, und dann nur in den reichsten Häusern. Die Wohnung wurde von einem Leuchtfeuer erhellt, seltener von Öllampen und sehr selten von Fett – oder Wachskerzen.

Der Hof war von einer Hecke mit Tor und Tor umgeben und bestand aus einem Haus und Wirtschaftsräumen. Fast jeder Hof hatte einen Garten und einen Garten.

Einfache Menschen trugen Kleider aus grober Leinwand, edle und wohlhabende Kaufleute – aus teuren importierten Stoffen. Der Stoff wurde in verschiedenen Farben lackiert.

Der Hauptteil der Männer – und Frauenkleidung war ein Hemd, aus dem schließlich Bettwäsche wurde. Männer trugen einen langen grauen Mantel, Kaftan, Zipun, Sarafan und einen langen ärmellosen Umhang. Frauen trugen einen Sarafan, ein Flugzeug, eine gesteppte Jacke, eine Gaukelei. Edle Damen bevorzugten Kleider mit Furnierärmeln, die manchmal am Boden entlangzogen. Für die körperliche Arbeit waren solche... Kleider ungeeignet, was sich in dem geflügelten Ausdruck “Durch die Ärmel arbeiten”, also irgendwie, niederschlug. Die kostbare Kleidung der Adeligen und reichen Männer war ein Pelzmantel. Die äußere Kleidung wurde durch einen Gürtel zusammengezogen, an dem eine lederne Handtasche – eine Börse – befestigt war.

Männer trugen Hüte, Frauen bedeckten ihre Haare mit einem Taschentuch, die Mädchen liefen mit offenem Kopf.

Die Stadtbewohner trugen Lederstiefel oder Stiefel und Bauern – Bastschuhe aus Bast.

Männer trugen lange Haare auf dem Kopf. Bart im XVI Jahrhundert. nicht unbedingt auch von Priestern getragen. Die Mädchen öffneten ihre Haare oder flochten sie in einen dicken, langen Zopf.

Sie aßen hauptsächlich Roggen – oder Weizenbrot, Gerichte aus Getreide und Gemüse, Obst und Geschenke aus dem Wald. Fleischgerichte wurden nicht missbraucht, zumal sie oft fasten mussten. Das Essen war auch Fisch, Kuhmilch, Käse, Butter, Honig. Sie tranken Brotkwas, Bier, Honiggetränke, importierte Weine, Wodka. Sie frühstückten nicht, aber aßen gut zu Mittag und abends. Die Hauptgerichte waren ein Topf und eine Schüssel, ein Löffel und ein Messer. Die Gerichte waren größtenteils aus Holz.


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